Chronik

Die Fachambulanz für Alkohol- und Drogenkranke ging aus der ehemaligen Abteilung Neurologie/Psychiatrie der Greifswalder Kreispoliklinik hervor. Im Bereich Greifswald war dort die Betreuung von Patienten mit einer Suchtproblematik angesiedelt.

Als die Poliklinik sich 1990 vor der Auflösung befand, gründete der ehemalige Leiter des Suchtbereichs mit weiteren zukünftigen Vereinsmitgliedern nach Absprache mit Vertretern der Kommunen, der Versicherungsträger, dem Bundesgesundheitsministerium und dem Sozialministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern den Förderverein für Suchtkrankenhilfe e.V..

Der Verein wurde Träger der Fachambulanz für Alkohol-und Drogenkranke. Eine Weiterbetreuung der Patienten wurde vereinbart.

Mit dem Modellprojekt „Integrierte Suchtberatungsstellen in den neuen Bundesländern“ und mit einer Zusatzfinanzierung des Sozialministeriums M-V ist es gelungen, eine Beratungs- und Behandlungsstelle für Suchtkranke weiterzuführen bzw. auszubauen. 1992 erhielt die Fachambulanz für Alkohol- und Drogenkranke (in Vorpommern) durch das Sozialministerium M-V den Anerkennungsbescheid einer Beratungsstelle.

Im gleichen Jahr wurde eine Vereinbarung mit der LVA Mecklenburg-Vorpommern hinsichtlich der Durchführung einer ambulanten Rehabilitation Sucht unterschrieben.

Ein Jahr später erfolgte die Anerkennung als ambulante Rehabilitationseinrichtung durch die BfA.

Sechs Jahre nach der Gründung wurde von der Fachambulanz für Alkohol-und Drogenkranke Greifswald auf Wunsch und mit Unterstützung einiger Politiker des Landes M-V, sowie den Rentenversicherungsträgern eine Nebenstelle in Friedland eingerichtet.

Diese Erweiterung des Angebotes mit dem gleichen qualifizierten Personal gab die Möglichkeit, suchtkranke Klienten im ländlichen Bereich zu erreichen und ihnen spezielle Angebote zukommen zu lassen.

Die Nebenstelle in Friedland musste aufgrund von Umstrukturierungsmaßnahmen zum 01.01.2015 geschlossen werden. Eine Weiterbetreuung kann jederzeit über die Hauptstelle in Greifswald erfolgen.