Netzwerk Kind-Familie-Sucht

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2009 gründete die Fachambulanz das Greifswalder Netzwerk „Kind-Familie-Sucht“. Es koordiniert die Zusammenarbeit von Ansprechpartnern aus der Familienhilfe, der Gerichtshilfe sowie aus vor Ort ansässigen sozial tätigen Vereinen und der Suchtkrankenhilfe. Ziele sind die regelmäßige Kooperation und Weiterbildung, um suchtbelasteten Familien frühzeitig greifende Hilfs- und Behandlungsangebote zukommen zu lassen.

Im speziellen organisiert die Fachambulanz mehrere Netzwerktreffen im Jahr, die einen intensiven Austausch sowie die Planung spezifischer Hilfen sowie Fortbildungen ermöglichen.

Ziele der Arbeit mit suchtbelasteten Eltern sind:

  • Unterstützung und Motivation, damit Hilfe für sich und die Kinder in Anspruch genommen werden kann
  • Sensibilisierung für Risiko- und Schutzfaktoren beim Aufwachsen in suchtbelasteten Familien
  • Sensibilisierungen für die Auswirkungen der Suchterkrankung auf die Kinder sowie die kindlichen Gefühle und Bedürfnisse


Ziele der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen aus suchtbelasteten Familien:

  • Schaffung einer vertrauensvollen Atmosphäre, um Gespräche über familiäre Probleme zu ermöglichen
  • Entlastung, Abbau von Schuld, Scham und Verunsicherung
  • altersgemäße Wissensvermittlung zum Thema Sucht


Ziele der Arbeit mit Helfersystemen und Multiplikatoren:

  • Informations- und Wissensvermittlung zum Thema Sucht
  • Sensibilisierung und Aufklärung, Erörtern von Unterstützungsmöglichkeiten
  • Hilfestellung in Krisensituationen
  • Lösungsorientierte Fallbesprechungen, Fallsupervisionen


LITERATUREMPFEHLUNGEN (Kind-Familie-Sucht)

Fachpersonal
  • Die vergessenen Kinder – Kinder von Suchtkranken (Arenz-Greiving). Blaukreuz Verlag
  • Mia, Mats und Moritz – Begleitheft
  • Hören, was niemand sieht (Waltraut Barnowski-Geiser). Affenkönig
  • Bindung und Sucht (Karl-Heinz Brisch). Klett-Cotta
  • Co-Abhängigkeit – Diagnose, Ursachen und Therapie für Angehörige von Suchtkranken (Jens Flassbeck). Klett-Cotta
  • Kinder aus suchtbelasteten Familien stärken, Das "Trampolin" Programm (Michael Klein, Diana Moesgen, Sonja Bröning , Rainer Thomasius). Hogrefe Verlag
  • Mit Suchtfamilien arbeiten (Robert J. Meyers, Jane Ellen Smith). CRAFT: Ein neuer Ansatz für die Angehörigenarbeit, Psychiatrie-
  • Drogen, Schwangerschaft und Lebensentwicklung der Kinder (Ruthard Stachowske). Das Leiden der Kinder in drogenkranken Familien, Asanger Verlag
  • Familie und Sucht, Grundlagen – Therapiepraxis – Prävention (Rainer Thomasius, Udo J. Küstner). Handbuch für professionelle Helfer aus den Bereichen Soziales, Medizin, Psychologie, Pädagogik


Betroffene im Erwachsenenalter
  • Alkohol in Ehe und Familie (Ruther/Glöckl). Blaukreuz-Verlag
  • Familienkrankheit Alkoholismus. Im Sog der Abhängigkeit (Ursula Lambrou). Rowohlt
  • Um die Kindheit betrogen. Hoffnung und Heilung für erwachsene Kinder von Suchtkranken (Janet G. Woititz). Kösel
  • Meine schwierige Mutter (Waltraud Barnowski-Geiser). Klett-Cotta
  • Warum Huckleberry Finn nicht süchtig wurde (Eckhard Schiffer). BELTZ Verlag Bilderbücher, Kinderbücher


Bilderbücher, Kinderbücher
  • Nono im Taumeltraumel (Lisa Jung). Blaukreuz Verlag (2 bis 6 Jahre)
  • Der Schal, der immer länger wurde (Bettina Göschl). Betz, Annette Verlag
  • Fluffi (Hanna Grubhofer). NACOA (4 bis 8 Jahre)
  • Mia, Mats und Moritz ... und ihre Mama, wenn sie wieder trinkt. Broschüre von der DHS (6 bis 9 Jahre)
  • Warum tut Papa das? (Sylvie Kohl). Turmhut-Verlag (ab 9 Jahre)
  • Blumen für Pina (Anne-Christine Loschnigg-Barman). Kinderbuch zum Thema Heroinabhängigkeit, Mabuse-Verlag
  • Flaschenpost nach Irgendwo (Homeier/Schrappe). Kinderfachbuch, Mabuse-Verlag
  • Meine Mutter säuft doch nicht! (Petra Bartoli y Eckert). Erzählungen, Verlag an der Ruhr (7. bis 10. Klasse)
  • Ich bin eine Prinzessin (Inken Weiand). Ruhland Verlag
  • Die Geschichte von Nepomuk und Herrn Heinz (Moritz Honert). Blaukreuz-Verlag
  • Der große Durst (Dominik Bernet). Jugendroman, Cosmos Verlag
  • Wiebke und Paul (Ursula Fuchs). Easy Readers